Fremdwährung
Eine immer belibtere Form der Finanzierung stellen Fremdwährungsdarlehen dar. Hier wird ein Darlehen in einer Fremdwährung durch das finanzierende Institut ausgegeben. Diese erfolgt in den meisten Fällen im Schweizer Franken (CHF) oder im japanischen JEN. Die Zinsen werden nach dem Liborzinssatz berechnet, welcher sich tagtäglich ändern kann. Der Libor Zinssatz ist der Zins, zu dem sich Banken am Londoner Geldmarkt einander kurzfristig Einlagen überlassen oder Geldmarktkredite aufnehmen können.
Hier ein Link um den aktuellen Zins im CHF zu ersehen.
Der Libor Zins liegt meist unter dem Zinssatz klassischer Hypotheken. Die Kondition wird in aller Regel 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate oder maximal 12 Minate festgeschrieben. Eine längerfristige Festschreibung sollte sehr gut überdacht werden, da neben dem Zinsrisiko auch ein Währungsrisiko besteht.
Gerade das Währungsrisiko sollte einem bei einer derartigen Finanzierung bewusst sein. Ist der Euro stark, wird von dieser Währung weniger zur Rückzahlung benötigt als wenn der Euro schwach ist. Sollte der Schweizer Franken oder der Jen stärker werden, müssen mehr Euros zur Tilgung aufgewendet werden. Es bestehen Finanzierungsabsicherungs-methoden, welche in eine derartige Finanzierung auf Wunsch mit eingebunden werden können.
Die finanzierende Bank gibt stets den jeweiligen Libor Zins an Sie weiter, Hierauf erhebt die Bank noch eine Gewinnmarge, welche sich je nach Finanzierung meist ( privat oder gewerlich ) zwischen 1 % und 2 % bewegt. Zudem wird eine Bearbeitungsgebühr erhoben, welche ebenfalls je nach Finanzierungsart zwischen 1 % und z.T. 3 % bewegt. Wir erheben Ihnen gegenüber stets das gleich hohe Honorar, welches wir auch bei dieser Finanzierungsform entweder direkt durch die Bank oder durch Sie erhalten, was dann natürlich die Bearbeitungsgebühr bei der Bank reduziert.
Mittlerweile gibt es auch schon die ein oder andere einheimische Bank, welche wohnwirtschaftliche Objekte in Fremdwährung finanziert. Meist wird hier jedoch eine hohe Darlehenssumme vorausgesetzt. In Österreich werden mittlerweile fast 60 % der Eigenheime über Fremdwährungsmittel finanziert. Die Fremdwährungsdarlehen sind zwar oft eine preiswerte Finanzierungslösung, jedoch sollten die Ersparnisse zur schnelleren Tilgung des Darlehens verwendet werden. Schließlich wollen Sie ja nicht unnötige Zinsen an die Bank zahlen. Wenn Sie dann noch entsprechend Ersatzanlagen in Form von Fonds ohne Ausgabeaufschläge erwerben können, sollte man eine derartige Finanzierungslösung durchaus in betracht ziehen.
Grundsätzlich gilt jedoch, eine Finanzierung mit Fremdwährung kann nicht ohne vorherige Beratung erfolgen.
Vorteile
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niedrige Zinsbelastung
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schneller Tilgung durch Umschichtung der Belastung
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Tilgungsersatz mit Fonds möglich
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Nach Zinsablauf jederzeitige Tilgung möglich ohne Vorfälligkeitszahlung
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Flexibel
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Jederzeitige Festschreibung in Euro möglich
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Währungswechsel möglich
Nachteile
Vorraussetzungen der meisten Banken sind...
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